Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Verbraucher oder Unternehmer über den Online-Shop von
Erzbistum Köln
Generalvikariat
Fachbereich Evangelisierung (KdöR)
Marzellenstraße 32
50668 Köln
Ansprechpartnerin: Tabea Wiemer
E-Mail: evangelisierung@erzbistum-koeln.de
Telefon: +49 (0)221 1642-1382
– nachfolgend „Anbieter“ genannt – tätigen.
Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Das Warenangebot umfasst sowohl physische Produkte als auch digitale Inhalte zum Download.
2. Vertragsschluss
Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
Der Kunde kann die gewünschten Produkte in den Warenkorb legen. Vor Absenden der Bestellung können die eingegebenen Daten jederzeit überprüft und korrigiert werden.
Durch Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutig bezeichneten Schaltfläche gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.
Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Bestätigung per E-Mail. Diese bestätigt zunächst lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung durch eine gesonderte Auftragsbestätigung annimmt, die Ware versendet beziehungsweise deren Versand bestätigt oder bei digitalen Produkten den digitalen Inhalt zum Download bereitstellt.
3. Preise und Versandkosten
Alle im Online-Shop angegebenen Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
Zusätzlich anfallende Versandkosten für physische Produkte werden dem Kunden vor Abschluss der Bestellung im Bestellprozess angezeigt.
Für digitale Inhalte fallen keine Versandkosten an.
4. Zahlungsbedingungen
Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden während des Bestellvorgangs angezeigt.
Je nach Produkt können insbesondere folgende Zahlungsarten angeboten werden:
- Kauf auf Rechnung
- Nachnahme bei physischen Produkten
- gegebenenfalls weitere im Online-Shop angeführte Zahlungsarten
Bei Zahlung auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug fällig.
Bei Nachnahme erfolgt die Zahlung bei Übergabe der Ware an den Kunden. Dabei können zusätzliche Gebühren des Versanddienstleisters entstehen, sofern diese vor Abschluss der Bestellung entsprechend ausgewiesen werden.
5. Lieferung physischer Produkte
Die Lieferung physischer Produkte erfolgt an die vom Kunden bei der Bestellung angegebene Lieferadresse.
Das jeweilige Liefergebiet sowie die voraussichtlichen Lieferzeiten werden im Online-Shop oder beim jeweiligen Produkt angegeben.
Sollte ein bestelltes Produkt ausnahmsweise nicht verfügbar sein, wird der Kunde darüber unverzüglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen für nicht lieferbare Produkte werden zurückerstattet.
Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt der Versand über einen vom Anbieter ausgewählten Versanddienstleister.
6. Digitale Inhalte und Downloads
Bei entsprechend gekennzeichneten Produkten handelt es sich um digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden.
Der digitale Inhalt wird dem Kunden nach Erfüllung der im Bestellprozess angegebenen Voraussetzungen, insbesondere gegebenenfalls nach vollständigem Zahlungseingang, elektronisch zum Download zur Verfügung gestellt.
Der Kunde erhält hierzu einen Download-Link oder eine vergleichbare Zugriffsmöglichkeit an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse beziehungsweise über sein Kundenkonto.
Sofern bei dem jeweiligen Produkt nichts anderes angegeben ist, erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Recht, den digitalen Inhalt für eigene Zwecke zu nutzen.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, kommerzielle Verwertung oder sonstige Nutzung über den bestimmungsgemäßen Gebrauch hinaus ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Rechteinhabers nicht gestattet, soweit sich eine solche Berechtigung nicht bereits aus dem jeweiligen Produktangebot ergibt.
Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
7. Widerrufsrecht
Verbrauchern steht grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
Über die Voraussetzungen, Fristen und Folgen des Widerrufs wird der Kunde in einer gesonderten Widerrufsbelehrung informiert.
Digitale Inhalte
Bei einem Vertrag über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befinden und für die der Verbraucher einen Preis zahlt, kann das Widerrufsrecht vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist erlöschen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Dies setzt insbesondere voraus, dass der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert.
Die hierfür erforderlichen Erklärungen werden gegebenenfalls gesondert im Bestellprozess eingeholt.
8. Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleibt die gelieferte Ware Eigentum des Anbieters.
9. Mängelhaftung
Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung.
Dies gilt sowohl für physische Waren als auch – im jeweils gesetzlich vorgesehenen Umfang – für digitale Produkte und digitale Inhalte.
Der Kunde wird gebeten, offensichtliche Transportschäden möglichst unmittelbar beim Zusteller zu beanstanden und den Anbieter darüber zu informieren. Die Unterlassung einer solchen Meldung hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Kunden.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Die gesetzlichen Haftungsbestimmungen für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.
11. Urheber- und Nutzungsrechte
Die im Online-Shop angebotenen digitalen Inhalte sowie gegebenenfalls darin enthaltene Texte, Grafiken, Fotografien, Illustrationen, Videos, Audiodateien und sonstige Werke können urheberrechtlich geschützt sein.
Durch den Erwerb eines digitalen Produktes werden keine Urheberrechte übertragen. Der Kunde erhält ausschließlich die beim jeweiligen Produkt beschriebenen Nutzungsrechte.
Soweit keine abweichende Lizenzvereinbarung beim jeweiligen Produkt angegeben ist, ist eine Weitergabe oder öffentliche Bereitstellung der erworbenen digitalen Dateien an Dritte nicht gestattet.
12. Vertragssprache und Vertragstext
Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.
Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen gespeichert. Der Kunde erhält die für seine Bestellung wesentlichen Vertragsinformationen per E-Mail.
Sofern ein Kundenkonto angeboten wird, können dort gegebenenfalls Informationen zu vergangenen Bestellungen eingesehen werden.
13. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
14. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der dem Verbraucher durch zwingende Bestimmungen des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
15. Schlussbestimmungen
Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Stand: September 2026